Politische Schwerpunkte
Unsere Region stärken
Ich setze mich dafür ein, dass Winterthur-Land lebenswert, eigenständig und gut verbunden bleibt. Unsere Gemeinden brauchen Lösungen, die zu unserer Region passen.
Die Gemeinden in unserem Bezirk haben andere Voraussetzungen als zum Beispiel die Städte Winterthur oder Zürich. Das muss bei kantonalen Entscheiden berücksichtigt werden. Gute Verkehrsverbindungen, funktionierende Gemeinden und genügend eigener Handlungsspielraum sind für mich entscheidend. Nicht jede Lösung, die in einem städtischen Umfeld funktioniert, ist automatisch auch für unsere Region die richtige.
Bürokratie abbauen
Immer mehr Vorschriften, Formulare und Abläufe kosten Zeit, Geld und Energie. Der Staat soll einfacher, schneller und verständlicher werden – für Menschen, Unternehmen, Vereine und Gemeinden.
Konkret bedeutet das für mich: klare Zuständigkeiten, verständliche Vorgaben, weniger unnötige Formulare und Verfahren, die nicht über Monate oder Jahre dauern. Wo mehrere Stellen dasselbe prüfen oder Vorschriften keinen erkennbaren Mehrwert mehr schaffen, muss man vereinfachen. Digitalisierung soll Abläufe tatsächlich erleichtern – und nicht einfach zusätzliche Prozesse schaffen.
Faire Migration und rasche Asylverfahren
Migration und Asyl brauchen klare Regeln, rasche Verfahren und konsequente Umsetzung. Wer hier lebt, muss unsere Regeln respektieren, sich integrieren und Verantwortung übernehmen.
Dazu gehören für mich insbesondere das Erlernen der Sprache, die Bereitschaft zu arbeiten und die Achtung unserer Rechtsordnung und gesellschaftlichen Regeln. Gleichzeitig müssen Asylentscheide wesentlich rascher gefällt und anschliessend auch umgesetzt werden.
Wer diese Regeln bewusst missachtet und Integration dauerhaft verweigert, darf kein dauerhaftes Bleiberecht erwarten. Das ist auch fair gegenüber all jenen, die sich integrieren und ihren Beitrag leisten.
Wohnen realistisch angehen
Ich kenne die Herausforderungen rund ums Wohnen aus meiner täglichen Arbeit. Wir brauchen mehr Wohnraum – aber dieser entsteht nicht durch immer neue Vorschriften.
Verfahren und Bewilligungen müssen einfacher und schneller werden, damit bestehende Grundstücke und Gebäude sinnvoll weiterentwickelt werden können. Gleichzeitig braucht es eine Verdichtung, die langfristig durchdacht ist und Qualität schafft.
Verdichtung darf deshalb nicht einfach bedeuten, möglichst viel Fläche zu überbauen. Es geht darum, zusätzlichen Wohnraum dort zu ermöglichen, wo er sinnvoll ist, und dabei gute Wohn- und Lebensqualität zu erhalten.
KMU und Gewerbe ernst nehmen
Als Unternehmer weiss ich, was Verantwortung bedeutet: gegenüber Mitarbeitenden, Kunden und Partnern. Unternehmen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, kurze Wege und weniger administrative Hürden.
Ein KMU verbringt heute viel Zeit mit Bewilligungen, Vorschriften, Meldungen und administrativen Aufgaben. Diese Zeit fehlt für Kunden, Mitarbeitende, Ausbildung und Weiterentwicklung des Unternehmens.
Der Staat soll klare Regeln festlegen, aber Unternehmen innerhalb dieser Regeln möglichst viel unternehmerischen Spielraum lassen. Wer Arbeitsplätze schafft, Lernende ausbildet und investiert, soll seine Energie in den Betrieb stecken können – und nicht in unnötige Administration.
Kein ständig wachsender Staatsapparat
Der Staatsapparat wächst seit Jahren. Dabei sollte nicht automatisch jede neue Herausforderung zu einer neuen Stelle, einer zusätzlichen Fachstelle oder einem weiteren Prozess führen.
Ich möchte kritisch hinschauen, welche Aufgaben der Staat tatsächlich übernehmen muss, wo bestehende Strukturen vereinfacht werden können und wo Aufgaben auch wieder wegfallen können.
Für mich gehört zu guter Politik deshalb nicht nur die Frage: «Was soll der Staat zusätzlich tun?», sondern genauso: «Was braucht es nicht mehr?» Wo Menschen, Unternehmen oder Gemeinden etwas selbst lösen können, sollte der Staat ihnen das auch zutrauen.
Vereine und Sport stärken
Unsere Gemeinden leben von Menschen, die mehr tun als nötig. Vereine, Feuerwehr, Genossenschaften und Freiwilligenarbeit schaffen Gemeinschaft und übernehmen Aufgaben, die der Staat weder gleichwertig noch günstiger ersetzen könnte.
Aus meiner eigenen langjährigen Vereinsarbeit weiss ich, wie viel Zeit Ehrenamtliche investieren – als Trainer, Vorstandsmitglied, Organisator oder Helfer.
Dieses Engagement braucht keine zusätzlichen administrativen Hürden, sondern einfache Rahmenbedingungen, geeignete Infrastruktur und echte Wertschätzung. Freiwilligenarbeit soll unterstützt und nicht durch unnötige Vorschriften erschwert werden.
Sorgfältig mit Steuergeld umgehen
Steuergelder stammen von den Bürgerinnen und Bürgern sowie von Unternehmen, die sie erarbeiten. Gerade deshalb muss der Staat damit besonders sorgfältig umgehen
Das bedeutet für mich: Prioritäten setzen, Investitionen langfristig betrachten und auch bestehende Ausgaben regelmässig hinterfragen. Nicht alles, was wünschenswert wäre, muss automatisch vom Staat finanziert werden.
Bei neuen Aufgaben und Projekten sollte deshalb nicht nur gefragt werden, was sie kosten, sondern auch welchen konkreten Nutzen sie bringen und ob es eine einfachere oder günstigere Lösung gibt.
Meine Smartspider
Law & Order
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Aus der Praxis für den Kanton Zürich.
Ich bin überzeugt: Der Staat soll dort stark sein, wo es ihn wirklich braucht – bei Sicherheit, Bildung, Infrastruktur und einem funktionierenden Asylwesen. Gleichzeitig soll er sich dort zurücknehmen, wo Menschen, Unternehmen, Vereine und Gemeinden selbst Verantwortung übernehmen können. Dafür würde ich mich als Kantonsrat einsetzen.